Wo früher Fussgänger, Studenten, Kandidaten waren, trifft man heute auf «zu Fuss Gehende», «Studierende» und «KandidatInnen» oder «Kandidierende». Das generische Maskulinum zu benutzen, gilt heute in breiten Kreisen als antiquiert, da dies angeblich nicht «geschlechtergerecht» sei.
Was vielleicht einmal gut gemeint war, nämlich das Bemühen um sprachliche Gleichbehandlung von Mann und Frau, hat in eine Sackgasse geführt. Plötzlich kann man sich nicht mehr geschlechtsunspezifisch ausdrücken, sondern muss bei praktisch jeder Personenbezeichnung darauf hinweisen, dass die bezeichnete Personengruppe sowohl aus Männern als auch aus Frauen besteht, obwohl diese Information in 99 Prozent der Fälle völlig irrelevant ist.
Subitas fordert, dass die feministischen Ersatzformen wieder aus der Sprache der Behörden verschwindet und diese zu einem vernünftigen und lesbaren Deutsch zurückkehren.
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